Architekturfotografie Swen Bernitz

Bildwelten der gebauten Umwelt und urbaner Landschaften

Portfolio

Architekturfotografie

Ich fotografiere mit Leidenschaft Architektur. Die vom Menschen gebaute Umwelt fasziniert mich in allen Facetten, Stilen und Stadien. In der Architekturfotografie kann ich meine allgemeinen Interessen für Baukunst, Gestaltung, Design, Technik mit der Lust am Erkunden der Umwelt und dem Erforschen von Geschichte verbinden. Die dabei entstehenden dokumentarischen Fotos können selbst zu Belege der Zeitgeschichte werden. Mein Interesse gilt nicht nur den Bauwerken allein, sondern auch den Wechselbeziehungen der Objekte mit der umgebenden Landschaft und insbesondere die unterschiedliche Nutzung von Architektur im Zeitablauf. Deshalb fotografiere ich Architektur nicht nur kurz nach Fertigstellung und vor Gebrauch, sondern auch Jahre oder Jahrzehnte später. Bis hin zum Verfall der Bauwerke und wenn sich die Natur das entsprechende Gelände langsam zurück erobert.
Nach der Definition von Wikipedia ist planvolles Entwerfen, Gestalten und Konstruieren von Bauwerken der zentrale Inhalt von Architektur. Der Begriff Bauwerk wird allgemein oft auf die Untermenge Gebäude reduziert. Für mich gehören zur Architektur auch Industrieanlagen, Verkehrsbauwerke, Schutzbauwerke und temporäre Bauwerke. Deshalb fotografiere ich neben Wohn-, Büro-, Verwaltungs- und Fabrikgebäuden z.B. auch Industrieanlagen, militärische Bauten, Schutzräume, Verkehrswege und moderne Ruinen. Von den Architekturepochen interessieren mich insbesondere Bauwerke aus den letzten 125 Jahren:
  • Jugendstil
  • Frühe Moderne
  • Expressionismus
  • Neue Sachlichkeit / Funktionalismus
  • Drittes Reich
  • Fünfziger Jahre
  • Brutalismus
  • Postmoderne
  • Minimalismus / High Tech
Jede Fotografie ist eine Interpretation der Wirklichkeit nach dem Motto „Kein Bild sagt die Wahrheit“. Die Herausforderung in der Architekturfotografie besteht in der Transformation des Eindrucks eines dreidimensionalen Bauwerks in eine zweidimensionale Abbildung. In meinen Architekturfotografien strebe ich grundsätzlich eine natürliche Darstellung, welche den menschlichen Sehgewohnheiten vergleichbar ist, an und möchte das Charakteristische eines Objekts ohne Effekthascherei zeigen. Die Proportionen und perspektivische Wahrnehmung der Architektur sollen auch in der Abbildung deutlich werden. Ich bevorzuge die Ausnutzung des vorhandenen Lichts, insbesondere in den Morgen- oder Abendstunden unter Inkaufnahme, dass die Lichter oder Schatten nicht immer durchgezeichnet sind. Die resultierenden Fotografien sind Schwarzweiß oder in Farbe. Der Vorteil der Schwarz-Weiß-Fotografie ist, dass durch die Grauabstufungen und Motivabstraktion Kontraste und Strukturen besser sichtbar werden und in bestimmten Situationen die Formen, Linien und Geometrie der Architektur deutlicher hervortreten. In der modernen Architekturfotografie werden oft Überbelichtungen (bis hin zur High Key Fotografie) bzw. High Dynamic Range (HDR) Verfahren bei schwierigen Lichtverhältnissen und Objektive mit Ultraweitwinkel bei beengten Räumlichkeiten eingesetzt. Ich nutzte diese Techniken nur selektiv, weil die daraus resultierenden Bilder schnell künstlich und artifiziell wirken.
Jedes gute Foto ist das Resultat einer gelungenen Synthese von Technik und Kunst
Andreas Feininger
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